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MINT = Klassische Aufsteigerstudiengänge

Foto © Sahand Babali, Unsplash

19. Juni 2025. Der Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft vermeldet aktuell:

  1. MINT-Studiengänge sind klassische Aufsteigerstudiengänge. Der Anteil der Bildungsaufsteiger – also an Personen mit Hochschulabschluss, deren Eltern keinen akademischen Abschluss haben – beträgt in den Ingenieurwissenschaften rund 66 Prozent. In der Medizin liegt der Anteil bei 57 Prozent, in den Rechtswissenschaften bei 43 Prozent.
  2. Im MINT-Segment gibt es mehr unbefristete Arbeitsverhältnisse und mehr Vollzeit-Beschäftigungsverhältnisse als im Durchschnitt aller Berufe.
  3. Viele Unternehmen gehen von einem steigenden Bedarf an MINT-Fachkräften aus.

Um die Dekarbonisierung zu bewältigen, rechnen 35 Prozent der Unternehmen in den kommenden Jahren mit einem höheren Bedarf an IT-Experten, die klimafreundliche Produkte und Technologien entwickeln helfen. Besonders viele Betriebe erwarten einen steigenden Fachkräftebedarf an beruflich qualifizierten MINT-Fachkräften: So geben dies rund 44 Prozent der Unternehmen an, während nur 30 Prozent von einem steigenden Bedarf an beruflich qualifizierten kaufmännischen Fachkräften ausgehen. Noch mehr zu diesem Thema können Sie hier erfahren.

Kinder entdecken MINT-Berufe

Foto: © April Bryant, Pixabay

18. Juni 2025: Unternehmen sollten bereits im Kindergartenalter mit der Nachwuchsförderung beginnen – denn genau hier werden Neugier, Staunen und erstes Interesse an Technik und Natur geweckt. Mit dem IHK-Projekt werden Kita-Kindern spielerisch MINT-Berufe nähergebracht: Durch Experimente, Geschichten, anschauliche Materialien und praxisnahe Erlebnisse lernen sie früh die Welt von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik kennen – und bauen so erste Brücken zur Berufsorientierung von morgen.

Warum lohnt sich Ihr Engagement?

  • Früh gewecktes Interesse an MINT-Themen trägt langfristig zur Fachkräftegewinnung bei.
  • Familienfreundliche Initiativen stärken Ihr Unternehmensimage als attraktive Arbeitgebende.
  • Unterstützen Sie Bildungsprojekte durch gesellschaftliches Engagement und fördern Sie junge Talente.
  • Knüpfen Sie wertvolle Kontakte zu Kitas, Eltern, Bildungseinrichtungen und spannenden Netzwerken.

Wie läuft das Projekt ab?

  1. MINT-Berufe in Kitas vorstellen
    Mitarbeitende aus Unternehmen oder engagierte Eltern besuchen Kitas, um ihre Berufe spielerisch vorzustellen.
    Mitgebrachte Werkzeuge, Bilder oder kurze Geschichten geben den Kindern spannende Einblicke in verschiedene MINT-Berufe. Abgerundet wird der Besuch durch Berufsbekleidung, wie Helme, Warnwesten oder Werkzeuge. Auch durch praxisnahe Experimente können die Kinder die Berufswelt spielerisch entdecken und ein erstes Interesse an MINT entwickeln. Die nötigen Materialien werden für Sie zusammengestellt.
  2. Ausflug zu Unternehmen anbieten – Berufe hautnah erleben
    Ein Unternehmensbesuch bietet Kindern spannende Einblicke in die Berufswelt. Ob Baggerfahren auf einer Baustelle, das Erkunden eines Labors oder der Blick in einen Serverraum – solche Erlebnisse machen Berufe greifbar und wecken Neugier.
  3. Projektabschluss mit Präsentation
    Präsentieren Sie Ihr Engagement auf einer Ausstellung oder einem Fest. Die Kinder zeigen ihre Erlebnisse, und Ihr Unternehmen kann sich als MINT-Förderer positionieren.

Ob Eltern, Auszubildende, Fachkräfte oder Unternehmen – jede:r kann mitmachen! Unterstützen Sie Kinder dabei, die faszinierende Welt der MINT-Berufe kennenzulernen, und leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Nachwuchsförderung. Interesse geweckt? Dann nehmen Sie hier Kontakt auf.

Wie kommt es zum Meeresspiegelanstieg?

Foto: Clement Falize, Unsplash

17. Juni 2025: Für viele Familien bedeuten Sommerferien unbeschwerte Stunden am See oder am Meer. Doch heutzutage ist schon jüngeren Kindern bewusst, dass die Erderwärmung deutliche Auswirkungen auf unsere Umwelt und unser Klima hat. Die Experimente und Erklärvideos des von Science on Stage neu veröffentlichten Materials Unsere Natur begreifen sind ideal geeignet, Schüler:innen der Primarstufe Phänomene u. a. im Bereich des Klimawandels zu verdeutlichen – beispielsweise den Anstieg des Meeresspiegels. Die Einheit bietet Videos und eine Anleitung zu einem Modell aus selbst hergestellter Knete, Naturmaterialien und Eiswürfeln. Begleitend stehen ein Arbeitsblatt, wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Hinweise und Vorschläge zum binnendifferenzierten Lernen zur Verfügung. Viel Spaß beim Experimentieren mit Ihrer Klasse! 

>> Zum Experiment: Wie führt die Erderwärmung zum Anstieg des Meeresspiegels?
>> Weitere Unterrichtseinheiten im Themenbereich: Klimawandel – Unsere Erde und wir

Transparenter Klimaschutz – das Dashboard Xhain

Foto: © George Bakos, Unsplash

13. Juni 2025. Klimawandel vor der Haustür: Die Veränderungen sind da – aber was passiert eigentlich konkret vor Ort? Das KlimaDashboard für Friedrichshain-Kreuzberg zeigt erstmals in verständlicher Form, welche Klimadaten im Bezirk vorliegen, was bereits getan wird – und wo noch Luft nach oben ist. Für mehr Überblick, Beteiligung und wirksames Handeln.

Das KlimaDashboard Xhain wurde vom CityLAB in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg entwickelt und bietet einen Überblick über lokale Klimadaten, die Klimakonzepte und laufende Maßnahmen zur Anpassung. Die Datenvisualisierungen beantworten Fragen wie: Wie weit ist der Stadtteil beim Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel? Welche Maßnahmen laufen bereits, und wo gibt es noch Handlungsbedarf?

Das Dashboard richtet sich an alle, die verstehen und mitgestalten wollen. Es macht die bezirkliche Klimastrategie sichtbar und nachvollziehbar, hilft bei der Einordnung von Entwicklungen und fördert die demokratische Diskussion rund um das Thema Klimaschutz und Klimaanpassung. Damit bringt es Transparenz in einen Bereich, der oft abstrakt wirkt. Daten, die sonst in Berichten und Tabellen verborgen bleiben, werden im Dashboard nutzer:innenfreundlich und interaktiv aufbereitet – als Karten, Diagramme und übersichtliche Indikatoren. Mehr dazu erfahren Sie hier. Verschaffen Sie sich damit einen guten Überblick über klimatische Fakten in Berlin.

Forschungsreise im Klassenzimmer erleben

Foto: © Alexander Hafemann, Unsplash

2. Juni 2025: Wie lässt sich Klimawandel im Unterricht greifbar machen? Die App »Reise in die Arktis« von Heartucate ermöglicht Schüler:innen ab Klasse 5 eine virtuelle Expedition ins ewige Eis. Mit Augmented Reality unterstützen sie den Klimaforscher Professor Aureus, analysieren Daten und erstellen einen eigenen Klimabericht. Die Anwendung kombiniert Teamarbeit, wissenschaftliches Denken und digitales Lernen – inklusive Begleitmaterial für den Unterricht.

Die digitale Anwendung ist wie ein Escape-Room aufgebaut, in dem die Schüler:innen eigenständig im Team durch den Raum navigieren müssen, um Aufgaben zu lösen. Professor Aureus steht ihnen dabei als Ansprechpartner und Experte zur Seite und erklärt Aspekte der Klimaforschung vor Ort. So erfahren die Schüler:innen beispielsweise nicht nur, was ein Eisbohrkern ist, sondern auch weshalb dieser für die Klimaforschung in der Arktis relevant ist.

Alle Informationen dazu finden Sie hier auf einen Blick zusammengestellt. Viel Freude beim Ausprobieren!

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